„Der Doktor ist nichts anderes als ein Gesellenbrief“

Paulchens Branchenblog: analytisch, tiefgründig, kritisch, blendfrei erleuchtend

„Der Doktor ist nichts anderes als ein Gesellenbrief“

INTERVIEW ZUM TITELWAHN „Der Doktor ist nichts anderes als ein Gesellenbrief“

Wer ein Dr. vor seinen Namen setzen darf, genießt hohes Ansehen. Oft zu Unrecht, findet Autor Bernd Kramer: Im Alltag sage der Titel wenig aus, so mancher Doktorand betrüge gar. Er fordert daher, den Titel abzuschaffen.

Anmerkungen Paulchen: Es gibt ja im Telekom-Vorstand wenige Doktoren - selbst Timo hat auch keinen. Rene war sogar "Industriekaufmann" und hatte auch sein Vw-Studium "geschmissen".
In den "pragmatischen" USA wird der PhD (oder MD, JD... usw.) i.d.R. hinter den Familiennamen geschrieben (wenn überhaupt - da der Dr. dort eher als "egghead" etwas verpönt ist...)

Es ist ja auch wohl auch eine Frage der UNTERNEHMENSKULTUR wenn man überall in der Firma von Team spricht und sich („schranken-überwindend“) duzt und dann aber irgendeine Promotion wie eine „abgrenzende“ Monstranz vor sich herträgt….- ein Widerspruch in sich….

Eigentlich bereitet ja eine Promotion auf eine wissenschaftliche Hochschultätigkeit – mit dem Ziel der Erlangung einer (häufig beamteten!) Professorenstelle vor – und weniger auf eine – völlig anders geartete (!) „Managerstelle“ vor…- offenbar liegt aber für viele Hochschulabsolventen der besondere Reiz über eine universitätsvermittelte „Promotion“ den Beweis ihrer Managerqualitäten am Markt zu erbringen – was nicht so ganz logisch ist, denn eine Universität bildet doch keinen Markt als Übungsmedium ab (!?). Vielleicht sind es dann eher die den "Dr.-Titel-spendierenden Professoren" - die dann als "Türöffner" für die berufliche Laufbahn bereitstehen ("Seilschaften")....

http://www.handelsblatt.com/unternehmen ... 546-2.html

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