„Die echten Technologie-Highlights sind noch nicht da“

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„Die echten Technologie-Highlights sind noch nicht da“

Tim Höttges über Startups
„Die echten Technologie-Highlights sind noch nicht da“

Interview. Er hätte gern selbst ein Unternehmen gegründet, verrät Telekom-Chef Tim Höttges im Interview. Und macht der deutschen Startupszene einige Verbesserungsvorschläge.

Machte sich selbst ein Bild: Telekom-Chef Tim Höttges auf der Langen Nacht der Startups in Berlin

Die Deutsche Telekom engagierte sich als einer der ersten deutschen Konzerne in der Startup-Szene – von einem Tech-Unternehmen würde man aber auch nichts anderes erwarten wollen. Bereits 1997 startete der Bonner Konzern die Beteiligungsgesellschaft T-Venture, Mitte 2012 ging in Berlin Hubraum als einer der ersten Corporate-Inkubatoren an den Start.

Wieso muss sich die Telekom Inspiration von außen holen? Kann der Konzern mit den Aktivitäten der Beteiligungstochter und des Inkubators zufrieden sein? Und was fehlt der deutschen Startup-Szene? Zu diesen Themen sprachen wir mit Konzernchef Tim Höttges.

Tim, was sieht man, wenn man vom Telekom-Chefsessel auf die deutsche Startup-Szene schaut?

Quirligkeit und gute Leute. Aber verglichen mit dem Silicon Valley noch zu wenig Professionalität, zu viel E-Commerce und zu wenig echte Tech-Innovation.

Ist der Vergleich mit dem Silicon Valley wichtig?

Ich vergleiche mit der ganzen Welt. Aber wenn man sich die Startup- und VC-Szene anschaut, sind das Silicon Valley und Israel die Benchmarks. Südkorea und China werden zur Orientierung auch immer wichtiger, vor allem, wenn es um Hardware-Innovationen geht.

http://www.gruenderszene.de/allgemein/t ... -interview

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