"Unternehmen befürchten, nichts mehr unter Kontrolle zu habe

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"Unternehmen befürchten, nichts mehr unter Kontrolle zu habe

Datenschutz: "Unternehmen befürchten, nichts mehr unter Kontrolle zu haben"

Die Telekom setzt auf einen besseren Datenschutz als die US-Konkurrenz. Organisatorisch sei es allerdings schwer umzusetzen, keine Daten an Drittfirmen weiterzugegeben, gibt Vorstandsmitglied Reinhard Clemens zu.

Deutschen Konzernen droht, von US-Firmen wie Google, Apple oder Facebook abgehängt zu werden. Nun hofft Telekom-Vorstandsmitglied Reinhard Clemens auf Schützenhilfe durch den deutschen Staat – und zwar ausgerechnet beim Datenschutz. "Amerika ist kein sicherer Hafen für Daten", betont er gegenüber dem Magazin Technology Review (die aktuelle Ausgabe Technolgy Review 11/2015 bestellen).

Der Richterspruch des Europäischen Gerichtshofs, mit dem dieser das Safe-Harbor-Abkommen mit den USA für ungültig erklärt hat, sei "eine Chance für Europa", sagte der CEO der Großkundensparte T-Systems. "Über einen strengeren Datenschutz heben wir uns von der US-Konkurrenz ab." Die Automobilindustrie etwa wolle ihre Daten nicht an einen US-Provider abgeben, "weil sie dann befürchtet, gar nichts mehr unter Kontrolle zu haben". Mit den Informationen könne etwa Google relativ einfach einen gesonderten Service aufsetzen, etwa den Mobilitätsdienst Moovel von Daimler. Anschließend könne es den Kunden in eine bestimmte Richtung lenken. "Bei der Google-Suche sehen wir, wie das funktioniert. Sie ist gesteuert, die ersten Plätze sind nicht das Ergebnis eines objektiven Algorithmus."

http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 54554.html

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