Coronavirus im Arbeitsleben

Heiß diskutierte Themen – brandaktuell und archiviert

Was gilt bei behördlich angeordneter Quarantäne?

+++ Hinweise der DTAG/HR für Beamte und Arbeitnehmer +++
Dateianhänge
Behördlich angeordnete Quarantäne.pdf

Fragen & Antworten: Coronavirus im Arbeitsleben

Es stellen sich laufend neue Fragen zum Verhalten im Betrieb / des Betriebsrates.
Prof. Dr. Wolfgang Däubler gibt Antworten.

7 Fragen "Coronavirus um Betrieb"
  1. Darf ein Arbeitgeber Mitarbeiter fragen, ob sie in Corona-Risikogebieten waren?
  2. Um die Ärzte angesichts der Ausbreitung des Coronavirus zu entlasten, appellieren Kassenärzte an Arbeitgeber, in diesen Krisenzeiten bei leicht erkrankten Beschäftigten ein ärztliches Attest erst nach sechs Tagen zu fordern. Sollten sich Interessenvertretungen für solch eine Regelung einsetzen und diese schriftlich festhalten?
  3. Müssen Arbeitgeber ihre Mitarbeiter darüber informieren, wenn ein Coronavirus-Fall im Betrieb aufgetreten ist? Darf der Arbeitgeber den Namen des betroffenen Arbeitnehmers preisgeben?
  4. Müssen Arbeitnehmer den Arbeitgeber informieren, wenn in ihrem Bekanntenkreis ein Coronavirus-Fall aufgetreten ist?
  5. Dürfen Arbeitgeber anordnen, dass im Betrieb das Händeschütteln nicht mehr erlaubt ist? Kann der Betriebs-/Personalrat hier mitbestimmen?
  6. Können sich Arbeitnehmer aus Angst vor Ansteckung weigern, an beruflichen Terminen außerhalb des Betriebs, z.B. Schulungen, Messen etc. teilzunehmen?
  7. Kann der Arbeitgeber einzelne Beschäftigte nach Hause oder zum Arzt schicken, wenn sie mit unklaren Symptomen, die auf das Virus hindeuten könnten, im Betrieb erscheinen?
Antworten zum Thema auf Bund-Verlag.de

7 Fragen "Corona und Mitbestimmung / Betriebsrat etc."
  1. Welche Rolle hat der Betriebsrat/Personalrat beim Thema Corona? Was sollten Interessenvertretungen jetzt tun?
  2. Wie sieht die Mitbestimmung aus, wenn der Arbeitgeber bestimmte Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, z.B. das Tragen eines Mundschutzes, Fiebermessen vor der Arbeitsaufnahme einführen will?
  3. Was kann der Betriebsrat/Personalrat tun, wenn der Arbeitgeber keine Schutzmaßnahmen für Beschäftigte bewilligt?
  4. Wie sieht die Mitbestimmung aus, wenn der Arbeitgeber alle Beschäftigten ins Homeoffice schicken will?
  5. Sollten Betriebsräte/Personalräte neue Betriebsvereinbarungen abschließen, um z.B. Hygienevorschriften, Meldung bei Arbeitsunfähigkeit oder Homeoffice neu zu regeln?
  6. Welche Rolle hat die Interessenvertretung, wenn ein Mitarbeiter an Corona erkrankt ist? Muss er die Arbeitnehmer informieren? Was ist, wenn der Arbeitgeber nicht aktiv wird?
  7. Der Arbeitgeber ist hinsichtlich der Betriebsratsarbeit/Personalratsarbeit/Schwerbehinderten-Vertrauenspersonen nicht weisungsbefugt. Darf der Arbeitgeber im Corona-Fall ausnahmsweise anordnen, dass die Betriebsratsarbeit/Personalratsarbeit/Arbeit der Schwerbehinderten-Vertrauenspersonen im Homeoffice erledigt wird? Darf er den Besuch von Betriebsratsschulungen/Personalratsschulungen/SBV-Schulungen außerhalb des Betriebs verbieten?
Antworten zum Thema auf Bund-Verlag.de

Konzernlagezentrum, Homeoffice und andere Sofortmaßnahmen

Die aktuelle Corona-Situation erfordert von uns allen ein umsichtiges und vorsichtiges Handeln in allen Lebenssituationen. Grundsätzlich sollten bei Fragen zum Arbeitsplatz und dem aktuellen Beschäftigungsverhältnis die jeweils zuständigen Führungskräfte zuerst angesprochen werden. Es kann je nach Betrieb, Arbeitsumfeld und der jeweiligen Aufgabenstellung ganz unterschiedliche Regelungen geben.

Im Bereich des Telekom-Konzerns ist das Konzernlagezentrum zentraler Ansprechpartner für alle Fragen rund um aktuelle Sonderregelungen zum Arbeitsplatz usw. Tel.: 0800 99 000 77, E-Mail: Konzernlagezentrum@telekom.de

Hier angefügt sind einige zur Zeit im Umlauf befindliche allgemeinen Hinweise, die sich aber jederzeit auch inhaltlich wieder ändern können...

Sollte eine wichtige Frage unbeantwortet bleiben oder irgendein Problem auftauchen, bitte per E-Mail an mitgliederservice@prot-in.de mitteilen und wir versuchen schnellstmöglich zu helfen.
Dateianhänge
2020-0313_ Homeoffice Guideline.pdf
Coronavirus - Information.pdf

Coronavirus im Arbeitsleben

+++ Telekom-Kantinen in Bonn +++ Erster Telekom-Kollege erkrankt +++

Coronavirus, auch COVID-19 oder SARS-CoV-2: Wir können und wollen an dieser Stelle keine Nachrichten wiederholen, die gegenwärtig in allen Medien auf sämtlichen Kanälen ständig aktualisiert verbreitet werden. Hier herausgegriffen sind einige Anmerkungen zur Situation am Arbeitsplatz:


Allgemeine Schutzmaßnahmen im Telekom-Konzern angeordnet.

Regelungen für die Telekom-Kantinen in Bonn
•Um die Besucherzahlen zu Stoßzeiten gleichmäßiger zu verteilen werden die Öffnungszeiten um eine Stunde verlängert, also von 11:30 bis 15:00 Uhr. „Lotsen“ stehen an den Eingängen der Kantinen und achten darauf, dass die Kantine nicht zu voll wird und informieren bei Bedarf über Alternativen.

Erster Telekom-Kollege erkrankt
•Seit Mittwoch (04.03.) steht fest, dass das Corona-Virus auch die Telekom erreicht hat. Eventuell infizierte Mitarbeiter wurden nach Hause geschickt und die Büroräume desinfiziert. Diverse weitere Schutzmaßnahmen werden empfohlen oder bereits ergriffen.

Allgemeine Schutzmaßnahmen im Telekom-Konzern angeordnet

·Geschäftsreisen in Risikoländer (wie China, Südkorea, Italien; eine entsprechende Länderliste wird täglich aktualisiert) werden nicht freigegeben.
·Reiserückkehrer aus diesen Regionen sollen 14 Tage nicht an ihren Arbeitsplatz zurückkehren sondern sich zuvor mit ihren Vorgesetzen in Verbindung setzen.
·Geschäftsreisen, große Veranstaltungen und Messen werden zuvor von Führungskräften kritisch darauf überprüfen, ob sie geschäftlich erforderlich sind
·Generell wir derzeit die Nutzung von Webex und Zurückhaltung bei Reisen insbesondere mit dem Flugzeug und in Zügen und bei der Teilnahme an großen Veranstaltungen empfohlen
·Es wird dringend gebeten, derzeit auch von privaten Reisen in die Hochrisikoländer Abstand zu nehmen.

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